030-Kino.de-Review
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"Italiensk for begyndere"
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Dänemark 2000
Start: 17.01.02
Dt. Titel: "Italienisch für Anfänger"
Genre: Romantisches Drama
Auszeichn.: Kritikerpreis FIPRESCI, Preis der ökumenischen Jury,
Leserpreis der Berliner Morgenpost und Silberner Bär,
Berlinale 2001; Bodil Award 2001 (Lene Tiemroth);
Goldener Delphin, Festroia 2001; Zuschauerpreis, Paris
2001; 3 Robert-Awards (Buch; Peter Gantzler, Ann Eleonora
Jorgensen); Bester Darsteller (Peter Gantzler) und Golden
Spike Award, Valladolid 2001; Zuschauerpreis, Warschau 2001
Nominier.: Goldener Bär, Berlinale 2001; 5 Bodil Awards (Film;
Anders W. Berthelsen, Peter Gantzler, Ann Eleonora
Jorgensen, Anette Stovelbaek); Europäischer Filmpreis
2001; Gildbagge Award 2001; 7 Robert-Awards (Anders W.
Berthelsen, Anette Stovelbaek, Lars Kaalund, Lene
Tiemroth; Kamera, Regie, Schnitt);
Regie: Lone Scherfig
-> "Når mor kommer hjem" ("Wenn Mama nach Hause kommt")
-> "Kaj's fødselsdag" ("Die Geburtstagsreise")
-> "Taxa" (TV)
-> "Flemming og Berit" (TV)
-> "Den gode lykke" (TV)
Darsteller: Anders W. Berthelsen
-> "Mifunes sidste sang" ("Dogma 3: Mifune")
nom. für: Bodil Award 2000, Europäischer Filmpreis
2001 und Robert Award 2000
-> "Portland"
-> "Pizza king"
-> "The Weight of Water" ("Das Gewicht des Wassers")
-> "Fukssvansen"
Ann Eleonora Jørgensen
-> "At klappe med een hånd"
-> "Bryggeren"
-> "Når mor kommer hjem" ("Wenn Mama nach Hause kommt")
-> "Den Bedste af alle verdener"
-> "Sidste omgang"
Anette Støvelbæk
-> "Humørkort-stativ-sælgerens søn"
-> "Når lysterne tændes"
-> "Morten Korch - Ved stillebækken" (TV)
-> "Når mor kommer hjem" ("Wenn Mama nach Hause kommt")
Peter Gantzler
-> "I Kina spiser de hunde" ("In China essen sie Hunde")
-> "At klappe med een hånd"
-> "Hjælp, jeg er en fisk" ("Hilfe! Ich bin ein Fisch")
-> "Anja og Viktor"
-> "Smilla's Sense of Snow"
("Fräulein Smillas Gespür für Schnee")
Lars Kaalund
-> "Den eneste ene" ("The One and Only")
nom. für Bodil Award 2000
-> "Blinkende lygter" ("Flickering Lights")
-> "Når mor kommer hjem" ("Wenn Mama nach Hause kommt")
-> "Bånd på livet" (TV)
-> "Chock 4 - Liftarflickan" (TV)
ferner: Sara Indrio Jensen, Elsebeth Steentoft, Rikke Wölck
gesehen im: Hackesche Höfe Filmtheater #1, Berlin (OmU)
weitere Kinos: http://www.BerlinOnline.de/kultur/kino/
Die Story:
Andreas (Anders W. Berthelsen) kommt aushilfsweise als Pfarrer in eine
dänischen Kleinstadt. Weil es hier nicht viel zu unternehmen gibt,
lässt er sich dazu überreden, an einem Abendkurs für Italienisch
teilzunehmen. Aber auch hier ist nicht viel los, es sind nur 7
Kursteilnehmer da. Darunter ist allerdings auch die Backwaren-
verkäuferin Olympia (Anette Støvelbæk), die mit ihrem kränklichen
Vater zu Hause wohnt, der sie ständig quängelt. Trotzdem ist sie
eines Tages fassungslos und schockiert, als sie ihn regungslos vor
dem Fernseher findet. Auf der Beerdigung erfährt sie, dass sie eine
Schwester namens Karen (Ann Eleonora Jørgensen) hat, die auch in der
Stadt wohnt und Friseuse ist. Sie kümmert sich um ihre todkranke
Mutter, die jedoch auch bald stirbt. Olympia verliebt sich bald in
den Pfarrer Andreas, während sich Karen für den Kellner Hal-Finn
(Lars-Kaalund) interessiert, der sehr gut italienisch spricht und
sich dazu entschlossen hat, den ebenfalls gerade verstorbenen
Abendkurslehrer zu ersetzen. Hal-Finn war mal mit der Italienerin
Giulia (Sara Indrio Jensen) zusammen, doch die interessiert sich
jetzt für den Hotelangestellten Jørgen (Peter Gantzler) und geht
sogar mit ihm in den Italienisch-Kurs!
Kurzbewertungen:
Story: +++
Inszenierung: +++
Darsteller: +++
Humor: +
Romantik: +++
Musik: ++
Action/Effekte: +
OV Difficulty: ?/? (dänisch/italien.) **)
Gesamteindruck: 8.0 von 10 (Sehenswert) *)
InterNet Movie Database Wertungen
Gesamt: 7.7 von 10
Männer: 7.7 von 10
Frauen: 7.7 von 10
beste Gruppe: 8.2 von 10 (Frauen 18-29)
schlechteste Gruppe: 5.3 von 10 (alle < 18)
Fazit:
Der 12. Dogma-Film hätte sicher nicht unbedingt ein solcher sein
müssen, denn eigentlich erfordert die erzählte Geschichte in
"Italienisch für Anfänger" keine Handkamera, düstere Szenen ohne
künstliche Beleuchtung oder ähnliches. Bald hat man auch vergessen,
dass es sich um einen solchen Film handelt und kann sich auf die
wunderbaren Darsteller und die schöne Geschichte konzentrieren, die
dem Film eine äußerst angenehme Atmosphäre verleihen. Regisseur Lone
Scherfig hat ein sehr sehenswertes Werk gedreht, dass nicht nur bei
den Kritikern, sondern auch den Zuschauern ankommt, wie die
zahlreichen Preise beweisen.
*) Bewertungssystem (in Anlehnung an das tip Magazin):
4 | -- | Ärgerlich
5 | - | Uninteressant
6 | +- | Zwiespältig
7 | + | Annehmbar
8 | ++ | Sehenswert
9 | +++ | Herausragend
10 | ++++ | Einer der besten Filme aller Zeiten!
**) Verständlichkeit der Originalversion (nach meinem Eindruck :-))
+ : leicht bis mässig schwierig (keine Dialekte/Slang)
++ : Untertitel gelegentlich nützlich
+++ : Untertitel ratsam
++++: ohne Untertitel nicht zu empfehlen (fast nur Dialekt/Slang)
Independent Cinema in Berlin inklusive Film-Reviews:
http://www.030-kino.de
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