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                    030-Kino.de-Review
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                         "K-PAX"
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                     Deutschland 2002

                                                       Start: 17.10.02
Dt. Titel:  "K-Pax - Alles ist möglich"

Genre:      Tragikomödie

Nominier.:  Saturn Award 20020 (Kevin Spacey); Image Award 2002
            (Alfre Woodard)

Regie:      Iain Softley
             -> "Backbeat"
                ALFS Award (Londoner Kritikerpreis) 1995; Bester
                Film, Cleveland 1994
             -> "The Wings of the Dove"
                nom. für: Gold Hugo, Chicago 1997
             -> "Hackers"

Darsteller: Kevin Spacey
             -> "American Beauty"
                Oscar und British Academy Award 2000; 2 Screen
                Actors Guld Awards 2000 (Ensemble, Hauptdarsteller)
             -> "The Ususal Suspects"
                Oscar 1996; Bostoner und Chicagoer Kritikerpreis 1995;
                nom. für Golden Globe 1996
             -> "L.A. Confidential"
                Bostoner Kritikerpreis 1997; Londoner Kritikerpreis
                1998; nom. für British Academy Award 1998
             -> "Se7en"
                N.Y. Kritikerpreis 1995
             -> "Midnight in the Garden of Good and Evil"
                Texas Kritikerpreis 1997
            Jeff Bridges
             -> "The Contender"
                nom. für Oscar und Golden Globe 2001
             -> "Starman"
                nom. für Oscar und Golden Globe 1985
             -> "Thunderbolt and Lightfoot"
                nom. für Oscar 1975
             -> "The Last Picture Show"
                nom. für Oscar 1972
             -> "The Big Lebowski"
            Mary McCormack
             -> "The Broken Hearts Club: A Romantic Comedy"
             -> "Getting to Know You"
             -> "Private Parts"
             -> "Mystery, Alaska"
             -> "True Crime"
            Alfre Woodard
             -> "Cross Creek"
                nom. für Oscar 1984
             -> "Passion Fish"
                Independent Spirit Award 1993; nom. für Golden Globe
                1993
             -> "Love & Basketball"
                Image AWard 2001
             -> "Down in the Delta"
                nom. für Independent Spirit Award 1999
             -> "Star Trek: First Contact"
                nom. für Image Award 1997
            David Patrick Kelly
             -> "Malcolm X"
             -> "Songcatcher"
             -> "Flirting with Disaster"
             -> "Heavy"
             -> "The Crow"

gesehen im: CineStar Potsdamer Platz #6, Berlin

            weitere Kinos: http://www.BerlinOnline.de/kultur/kino/

Die Story: 

Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) arbeitet als Psychologe im Manhattan
Psychiatric Institute. Eines Tages wird ein neuer Patient (Kevin
Spacey) eingeliefert, den die Polizei auf dem Bahnhof aufgelesen hat.
Er nennt sich selbst Prot und behauptet vom Planeten K-Pax zu stammen
- offenbar ein klarer Fall für die Psychiatrie. Doch Prot macht einen
äußerst intelligenten Eindruck und weiß über Dinge bescheid, die nicht
nur Powell, sondern sogar seinen Freund - einen promovierten
Astrophysiker - erstaunen. Zunehmend kommen in Powell Zweifel auf, ob
nicht doch die Möglichkeit besteht, dass Prot nicht von dieser Welt
ist. Seine Kollegen betrachten diese Entwicklung mit Sorge. Doch
Powell kommt bald auf eine heiße Spur, die den Zustand von Prot
aufklären könnte...

Kurzbewertungen:
               Story:          +++
               Inszenierung:   +++
               Darsteller:     +++
               Humor:          ++
               Romantik:       ++
               Musik:          +++
               Action/Effecte: ++
               OV Difficulty:  +                         **)

               Gesamteindruck: 8.3 von 10 (Sehenswert)    *)
 
      InterNet Movie Database Wertungen
                       Gesamt: 7.2 von 10
                       Männer: 7.2 von 10
                       Frauen: 7.3 von 10
                 beste Gruppe: 8.0 von 10 (Frauen < 18)
          schlechteste Gruppe: 6.8 von 10 (Top 1000 Voters)

Fazit: 

Regisseur Iain Softley hat mit K-Pax ein äußerst überraschendes Werk
abgeliefert. Was sich zunächst wie eine mittelmäßige Klamauk-Story
anhören könnte, entwickelt sich bald zu einer spannenden Geschichte
über die im Verborgen liegende, dunkle Vergangenheit eines Menschen.
Das gelungene, auf dem Roman von Gene Brewer basierende Drehbuch
wurde überzeugend umgesetzt. Kevin Spacey und Jeff Bridges beweisen
ein weiteres Mal ihr brilliantes schauspielerisches Können. Als
äußerst interessant darf man auch den Soundtrack bezeichnen, der
die Fremdartigkeit der Story gut unterstützt. - Sehr sehenswert!


*) Bewertungssystem (in Anlehnung an das tip Magazin):

   4 | --   | Ärgerlich
   5 | -    | Uninteressant
   6 | +-   | Zwiespältig
   7 | +    | Annehmbar
   8 | ++   | Sehenswert
   9 | +++  | Herausragend
  10 | ++++ | Einer der besten Filme aller Zeiten!

**) Verständlichkeit der Originalversion (nach meinem Eindruck :-))

    +   : relativ einfach, keine Dialekte/Slang
    ++  : Untertitel gelegentlich nützlich
    +++ : Untertitel ratsam
    ++++: ohne Untertitel nicht zu empfehlen (fast nur Dialekt/Slang)

       Independent Cinema in Berlin inklusive Film-Reviews:
                     http://www.030-kino.de