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                    "Rivers and Tides"
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                     Deutschland 2001

                                                       Start: 07.03.02
Int. Titel: "Rivers and Tides: Andy Goldsworthy Working with Time"

Genre:      Dokumentation

Auszeichn.: Deutscher Kamerapreis 2001

Regie:      Thomas Riedelsheimer
             -> "Lhasa"

Darsteller: Andy Goldsworthy

gesehen im: fsk am Oranienplatz #1, Berlin (OmU)

            weitere Kinos: http://www.BerlinOnline.de/kultur/kino/

Die Story:

Andy Goldsworthy ist ein schottischer Künstler, der ausschließlich
Objekte aus der Natur für seine Werke nutzt: Steine, die er mannshoch
in Form von riesigen Eiern auftürmt, Eiszapfen, die er in Form eines
mäandrierenden Flusses zusammenbaut, oder auch blutrote Steine, die
er zermahlt und dann in den Fluss wirft, in dem dann die roten
Schwebstoffe fließende Formen bilden. Der Film dokumentiert sowohl die
Entstehungs- als auch Auflösungsprozess einiger, meist vergänglicher
Kunstwerke mit Rückschlägen und Erfolgen und portraitiert dabei einen
ungewöhnlichen Menschen.

Kurzbewertungen:
                 Story:          n/a
                 Inszenierung:   ++++
                 Darsteller:     n/a
                 Humor:          o
                 Romantik:       o
                 Musik:          ++
                 Action/Effekte: +
                 OV Difficulty:  +                          **)

                 Gesamteindruck: 7.7 von 10 (Sehenswert)     *)

        InterNet Movie Database Wertungen
                         Gesamt: -.- von 10 (zu wenig Daten)
                         Männer: -.- von 10 (zu wenig Daten)
                         Frauen: -.- von 10 (zu wenig Daten)
                   beste Gruppe: -.- von 10 (zu wenig Daten)
            schlechteste Gruppe: -.- von 10 (zu wenig Daten)

Fazit:

Regisseur und Kameramann Thomas Riedelsheimer gelingt es mit Hilfe
einer überzeugenden Kameraarbeit, den Zuschauer mit faszinierenden
Bildern in die ungwöhnliche Welt von Andy Goldsworthy zu entführen.
Zurecht erhielt er dafür den deutschen Kamerapreis. Vielleicht hätte
man sich hier und da noch mehr Informationen aus dem Umfeld des
Künstlers oder Reaktionen seiner Umwelt auf seine Werke gewünscht.
Für einen ersten, interessanten Einblick ist dieser Film aber
durchaus geeignet.


*) Bewertungssystem (in Anlehnung an das tip Magazin):

   4 | --   | Ärgerlich
   5 | -    | Uninteressant
   6 | +-   | Zwiespältig
   7 | +    | Annehmbar
   8 | ++   | Sehenswert
   9 | +++  | Herausragend
  10 | ++++ | Einer der besten Filme aller Zeiten!

**) Verständlichkeit der Originalversion (nach meinem Eindruck :-))

    +   : leicht bis mässig schwierig (keine Dialekte/Slang)
    ++  : Untertitel gelegentlich nützlich
    +++ : Untertitel ratsam
    ++++: ohne Untertitel nicht zu empfehlen (fast nur Dialekt/Slang)

       Independent Cinema in Berlin inklusive Film-Reviews:
                     http://www.030-kino.de