030-Kino.de-Review
====================================
"The Royal Tenenbaums"
-------------------------------------------------
USA 2001
Start: 14.03.02
Dt. Titel: "The Royal Tenenbaums"
Genre: Tragikomödie
Auszeichn.: AFI Award 2002 (Gene Hackman); Chicagoer Kritikerpreis,
2002 (Gene Hackman); Golden Globe 2002 (Gene Hackman);
Hollywood Makeup Artist and Hair Stylist Award 2002
(Makeup); Nationaler US-Kritikerpreis 2002 (Gene Hackman)
Nominier.: Oscar 2002 (Buch); Eddie Award 2002 (Schnitt); Goldener
Bär, Berlinale 2002; Bostoner Kritikerpreis 2001 (Gene
Hackman); British Academy Award 2002 (Buch); Chicagoer
Kritikerpreis 2002 (Buch); Costume Designer Guild Award
2002 (Kostüme); 6 Golden Satellite Awards 2002 (Film;
Gene Hackman, Ben Stiller, Owen Wilson, Anjelica Huston,
Gwyneth Paltrow); 2 Online-Kritikerpreise 2002 (Ensemble,
Buch); Award for Excellence in Produkction Design 2002;
Writers Guild of America Award 2002 (Buch); 3 Young Artist
Awards 2002 (Irene Gorovaia; Jonah Meyerson, Grant
Rosenmeyer)
Regie: Wes Anderson
-> "Rushmore"
Independent Spirit Award 1999; New Generation Award
1998;
-> "Bottle Rocket" ("Durchgeknallt")
Special Lone Star Film & TV Award 1996 (Debüt)
-> "Bottle Rocket" (Kurzfilm)
Darsteller: Gene Hackman
-> "Unforgiven"
Oscar, Golden Globe und British Academy Award 1993;
L.A. Kritikerpreis 1992
-> "Mississippi Burning"
Silberner Bär, Berlinale 1989; nom. für Oscar 1989
-> "The French Connection"
Oscar und Golden Globe 1972; British Academy Award 1973
-> "I Never Sang for My Father"
nom. für Oscar 171
-> "Bonnie and Clyde"
nom. für Oscar 1968
Anjelica Huston
-> "The Grifters"
nom. für Oscar und Golden Globe 1991
-> "Enemies: A Love Story"
nom. für Oscar 1990
-> "Prizzi's Honor"
Oscar 1986; nom. für British Academy Award und Golden
Globe 1986
-> "Ever After"
nom. für Saturn Award 1999
-> "The Witches"
Bostoner Kritikerpreis 1991
Ben Stiller
-> "Meet the Parents"
American Comedy Award 2001
-> "There's Something About Mary"
nom. für American Comedy Award 1999
-> "Zoolander"
nom. für Golden Satellite Award 2002
-> "Empire of the Sun"
-> "Zero Effect"
Gwyneth Paltrow
-> "Shakespeare in Love"
Oscar und Golden Globe 1999; nom. für British Academy
Award 1999
-> "Emma"
Golden Satellite Award 1997
-> "Sliding Doors"
San Diego Kritikerpreis 1998
-> "Se7en"
-> "Sidney"
Luke Wilson
-> "Bottle Rocket"
Special Lone Star Film & TV Award 1996 (Debüt)
-> "Rushmore"
-> "My Dog Skip"
-> "Legally Blonde"
ferner: Owen Wilson, Danny Glover, Billy Murray
gesehen im: CineStar am Potsdamer Platz #3, Berlin (OF)
weitere Kinos: http://www.BerlinOnline.de/kultur/kino/
Die Story:
Royal O'Reilly Tenenbaum (Gene Hackman) hat kein gutes Verhältnis mehr
zu seinen inzwischen in der weiten Welt verstreuten drei Kindern. Da
er nicht mehr lange zu leben hat, will er dies nun ändern. Alle drei
kommen nach langer Zeit wieder in das traute Heim: sein Sohn Chas
(Ben Stiller), der vor kurzem seine Frau bei einem Flugzeugabsturz
verloren hatte und nun mit seinen beiden Söhnen regelmäßig Feueralarm
in seinem Haus übt; sein Sohn Richie (Luke Wilson), der vor einiger
Zeit mal ein Tennisstar gewesen ist und sich nun auf See herumtreibt;
und seine Tochter Margot (Gwyneth Paltrow), die seit ihrem 12.
Lebensjahr raucht - aber das weiß niemand, jedenfalls noch nicht - und
die eigentlich eine begabte Autorin ist, aber im Moment mit einem
merkwürdigen Typen namens Raleigh St. Clair (Bill Murray) zusammenlebt.
Auch Royals Frau Etheline, die sich vor langer Zeit von ihm getrennt
hat, kommt wieder zu ihm - und schon bald sind wieder alle wie eine
große Familie, nun ja - fast jedenfalls...
Kurzbewertungen:
Story: +++
Inszenierung: +++
Darsteller: +++
Humor: +++
Romantik: ++
Musik: +++
Action/Effekte: ++
OV Difficulty: ++ **)
Gesamteindruck: 8.0 von 10 (Sehenswert) *)
InterNet Movie Database Wertungen
Gesamt: 8.2 von 10
Männer: 8.2 von 10
Frauen: 8.1 von 10
beste Gruppe: 8.8 von 10 (Männer < 18)
schlechteste Gruppe: 6.7 von 10 (Frauen > 44)
Fazit:
"The Royal Tenenbaums" ist keine gewöhnliche Hollywood-Komödie. Vom
Stil her könnte man sie irgendwie zwischen "Magnolia" und den Filmen
der Coen-Brüder ansiedeln. Auch diese glänzen mit subtilem Humor
und haben doch auch immer irgendwo ein tragisches Element. Wenn dann
noch ein paar herausragende Darsteller dabei sind, wie z.B. Gene
Hackman, Anjelica Huston oder Gwyneth Paltrow, dann macht es noch mehr
Spaß zuzusehen. Als gelungen darf man auch den Soundtrack des Films
bezeichnen, der ebenso außergewöhnlich wie passend geraten ist. "The
Royal Tenenbaums" hat auf alle Fälle ein "Sehenswert" verdient.
*) Bewertungssystem (in Anlehnung an das tip Magazin):
4 | -- | Ärgerlich
5 | - | Uninteressant
6 | +- | Zwiespältig
7 | + | Annehmbar
8 | ++ | Sehenswert
9 | +++ | Herausragend
10 | ++++ | Einer der besten Filme aller Zeiten!
**) Verständlichkeit der Originalversion (nach meinem Eindruck :-))
+ : leicht bis mässig schwierig (keine Dialekte/Slang)
++ : Untertitel gelegentlich nützlich
+++ : Untertitel ratsam
++++: ohne Untertitel nicht zu empfehlen (fast nur Dialekt/Slang)
Independent Cinema in Berlin inklusive Film-Reviews:
http://www.030-kino.de
|