|
Paul Rivers (Sean Penn) leidet an einer unheilbaren Herzkrankheit und wird bald sterben, wenn ihm nicht bald ein Spenderherz implantiert wird. Seine Frau Mary (Charlotte Gainsbourg) macht alles für ihn, um sein schweres Leben zu erleichtern. Cristina Peck (Naomi Watts), ist eine glückliche Mutter zweier Kinder - bis zu dem Tag, wo bei einem tragischen Autounfall ihr Mann und ihre beiden Kinder ums Leben kommen. Von da an steht sie nur noch neben sich. Ein Teil von Cristinas Mann lebt aber weiter: Sein Herz wird Paul Rivers' Leben verlängern. Dieser gibt sich auch bald auf die Suche nach der Hinterbliebenen des Spenders. Den Unfall zu verantworten hatte ein Mann namens Jack Jordan (Benicio Del Toro), ein immer wieder rückfällig werdenden Krimineller, der sich nun völlig Jesus Christus verpflichtet fühlt, in der Hoffnung, seine kriminelle Energie loszuwerden. Auch Jack Jordan wird bald gesucht. Cristinas will sich an dem Mörder ihres Mannes und ihrer zwei Kinder rächen, unterstützt wird sie dabei bald von Paul. Die drei miteinander verwobenen Geschichten setzt der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu in seinem zweiten Langfilm nach "Amores perros" grandios in Szene. Dabei arbeitet er wieder mit dem Autor Guillermo Arriaga zusammen, der bereits mit "Amores perros" bewiesen hat, dass er ein Händchen für spannende Drehbücher hat. In drei Zeitebenen wird der Zuschauer mit einem anspruchsvollen Drama konfrontiert, dass aber auch von den überzeugenden Schauspielern lebt, vor allem Sean Penn ("Dead Man Walking", "Sweet and Lowdown"), Naomi Watts ("Mulholland Dr.", "The Ring") und vor allem Benicio Del Toro ("Traffic", "The Usual Suspects", "Basquiat") leisten großartiges. "21 Gramm" wird allen gefallen, die "Memento" großartig fanden. - Herausragend. (MR/030-Kino.de) |
|
Ein resozialisierter Zuchthäusler unterdrückt Alkoholsucht und Aggression durch christlichen Fanatismus, bis er unglücklich einen Vater mit zwei Kindern überfährt. Ein nikotinsüchtiger Mathematiker leidet an Herzversagen, bis ihm das transplantierte Herz des Unfallopfers neue Lebenshoffnung gibt. Er verliebt sich in die Witwe des Spenders, die geschockt durch den Verlust ihrer Familie zu Rauschgift greift und auf Blutrache sinnt. Ein brillant gespieltes, komplex strukturiertes Drama über Vergeltung und Vergebung (Interview mit Benicio Del Toro siehe tip Seite 44). - tip-Wertung: Sehenswert
(Quelle: tip Berlin) |
|